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Created by maria-2207
Welche Bücher gibt es im BGB und welche davon sind für das Modul WPR an der TH relevant?
1. Allgemeiner Teil
2. Schuldrecht
3. Sachenrecht
4. Familienrecht
5. Erbrecht
- Primär der AT und das Schuldrecht
- Sachenrecht kommt auch vor, jedoch deutlich weniger
| Term | Definition |
|---|---|
Welche Bücher gibt es im BGB und welche davon sind für das Modul WPR an der TH relevant? |
1. Allgemeiner Teil
2. Schuldrecht
3. Sachenrecht
4. Familienrecht
5. Erbrecht
- Primär der AT und das Schuldrecht
- Sachenrecht kommt auch vor, jedoch deutlich weniger |
2. Was ist die Definition von „Privatautonomie" und wie zeigt sich dieser Grundsatz in der Anwendung (ein Beispiel)? | Unter der Privatautonomie versteht man den Grundsatz der freien Selbstbestimmung. Dieser wird abgeleitet von Art. 2I GG.
- Dieser Grundsatz zeigt sich bspw. in der Vertrags- und Testierfreiheit oder darin dass man frei im Umgang mit seinem Eigentum ist. |
Was ist der Aufbau des Gutachtenstils? | 3. Hypothese, dann für jedes TBM Obersatz, (Definition), Subsumtion, Ergebnis
-> ODSE und ein Endergebnis |
4. Was ist die Definition eines Anspruchs? | Ein Anspruch ist das Recht von jemandem ein Tun oder Unterlassen verlangen zu können, §194 1 BGB |
5. Welche absoluten Rechtsgüter gibt es? | Körper, Eigentum, Leben, Gesundheit, (Bewegungs-)Freiheit, „sonstige Rechte" |
Was ist eine Legaldefinition? | Die Definition eines Begriffs innerhalb des Gesetzes |
Was sind die TBM von §823 | BGB | 1. Verletzung eines absoluten Rechtsguts
2. Verletzungshandlung
3. Haftungsbegründende Kausalität
4. Rechtswidrigkeit
5. Verschulden
6. Schaden
7. Haftungsausfüllende Kausalität |
und §823 lI BGB? | 1. Anwndbarkeit eines schutzgesetzes
2. Verletzungshandlung/Verstoß gegen das Schutzgesetz
3. Haftungsbegründende Kausalität
4. Rechtswidrigkeit
5. Verschulden
6. Schaden
7. Haftungsausfüllende Kausalität |
Was ist ein Schutzgesetz? | |
Was versteht man unter Sittenwidrigkeit? | Unter Sittenwidrigkeit versteht man einen Verstoß gegen die guten Sitten. Das liegt vor, wenn etwas gegen das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden verstößt. |
Was sind immaterielle Schäden? | - Reputationsverlust
• Schmerzen
• Leiden |
Was sind die TBM des §826 BGB? | 1. Verstoß gegen die guten Sitten
2. Vorsätzliches Handeln
3. Schaden |
TBM des §831 BGB | 1. Verrichtungsgehilfe
2. Verletzungshandlung des Verrichtungsgehilfen
3. In Ausführung der Verrichtung
4. Keine Exkulpation |
Definition Verrichtungsgehilfe | Ein Verrichtungsgehilfe ist eine Person die mit Wissen und Wollen des Geschäftsherrn, weisungsgebunden in dessen Interesse tätig wird. |
Was bedeutet Exkulpation? | Es ist eine Schuldbefreiung durch Darlegung und Beweisführung. Im Sinne des §831 BGB ist damit die Entlastung des Geschäftsherren gemeint. |
Was versteht man unter Deliktsfähigkeit und wo ist sie geregelt? | Die Fähigkeit, Verantwortung für begangenes rechtswidriges Verhalten übernehmen zu können, §§827, 828 BGB |
Welche Abstufungen von Deliktsfähigkeit gibt es? | 1. Deliktsunfähigkeit
- Minderjährige, die das 7. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, §828 | BGB
- Unzurechnungsfähigkeit und unverschuldeter Rausch, §827 BGB
- Unfälle mit Kraftfahrzeugen, Schienenbahn oder Schwebebahn, die fahrlässig durch jmd. verursacht wurden, der das 10. LJ noch nicht vollendet hat, §828 Il
BGB
2. Beschränkte Deliktsfähigkeit
- Minderjährige zw. 7 und 18 Jahren, wenn Ihnen die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht fehlt
3. Unbeschränkte Deliktsfähigkeit
- Rechtssubjekte, die das 18. LJ vollendet haben |
Welche Arten von Geschäftsfähigkeit gibt es? | - Geschäftsunfähigkeit, §§104f. BGB
• Beschränkte Geschäftsfähigkeit, §§106ff. BGB
• Volle Geschaftstahiakeit. §2 BGB |
Was gilt es bei beschränkter Geschäftsfähigkeit zu beachten? | Wenn nicht ausschließlich rechtlich vorteilhaft, bedarf es der Einwilligung des gesetzlichen Vertreters, gem. §106 BGB
• Wenn keine Zustimmung erfolgt ist, schwebend unwirksam bis zur Genehmigung,
§§107f. BGB
• Es sei denn §110 BGB findet Anwendung |
Was versteht man unter einer Willenserklärung? | Eine Willenserklärung ist eine Willensäußerung, welche auf den unmittelbaren Eintritt einer privatrechtlichen Rechtsfolge gerichtet ist. |
Was sind die Voraussetzungen für einen wirksamen Kaufvertrag? | Zwei übereinstimmende Willenserklärungen in Form von Angebot und Annahme, gem.
§§145ff. BGB |
In welcher Beziehung stehen Rechtssubjekte und Rechtsobjekte? | Rechtsobjekte sind Gegenstände mit welchen Rechtssubjekte Rechtsgeschäfte durchführen. |
Was ist Teil der Vertragsfreiheit? | - Abschlussfreiheit
- Inhaltsfreiheit
- Formfreiheit |
Was für Ansprüche entstehen bei einem wirksamen Kaufvertrag? | Anspruch auf bergabe der Sache,gem §433 1 BGB Anspruch auf Kaufpreiszahlung, gem. §433 II BGb |
Was für Arten von Schuldverhältnissen gibt es? | - Rechtsgeschäftliche Schuldverhältnisse
• Gesetzliche Schuldverhältnisse |
Was ist die Definition eines Rechtsgeschäfts? | Ein Rechtsgeschäft ist ein Akt, welcher aus mind. einer Willenserklärung besteht und auf den Eintritt einer Rechtsfolge gerichtet ist |
Woraus setzt sich der innere Tatbestand einer Willenserklärung zusammen? | 1. Handlungswille
2. Erklärungsbewusstsein
3. Geschäftswille |
Wann gilt eine Willenserklärung unter Abwesenden als zugegangen? | Wenn sie in den Machtbereich des Empfangers gelangt ist und unter gewöhnlichen Umständen mit der Kenntnisnahme zu rechnen ist, gem. §130 | BGB |
Was sind die TBM einer wirksamen Anfechtung und was ist die Rechtsfolge? | 1. Anfechtungsgrund, §$119ff. BGB
2. Anfechtungserklärung, §143 BGB
3. Innerhalb der Anfechtungsfrist, §§121, 124 BGB
Rechtsfolge: Das Rechtsgeschäft ist von Anfang an nichtig (ex tunc), §142 BGB |
Welche Anfechtungsgründe gibt es? | - Inhaltsirrtum, §119 | 1. Alt BGB
• Erklärungsirrtum, §119 | 2. Alt BGB
• Eigenschaftsirrtum, §119 || BGB
• Falsche Übermittlung, §120 BGB
• Arglistige Täuschung/Drohung, §123 BGB |
Erläutere die Irrtümer kurz. | • Inhaltsirrtum: Wenn der Erklärende weiß was er erklärt, aber sich über den eigentlichen Inhalt des Erklärten unklar ist.
• Erklärungsirrtum: Wenn der Erklärende etwas erklärt hat, was er eigentlich nicht erklären wollte, sich also beim Erklären selbst vertut.
• Eigenschaftsirrtum: Wenn der Erklärende über wesentliche Eigenschaften der Person oder Sache im Irrtum war. |