Stöchiometrischer Faktor
Beziehung zwischen Mol des Reaktanten und Produktes z.B. 2mol:1mol
Produkt steht immer oben!
der stöchiometrische Faktor sagt dir:
Wie viele Teilchen (oder mol) von Stoff B reagieren mit 1 mol von Stoff A.
(kann auch reaktant zu reaktant sein)
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| Term | Definition |
|---|---|
Stöchiometrischer Faktor | Beziehung zwischen Mol des Reaktanten und Produktes z.B. 2mol:1mol
Produkt steht immer oben!
der stöchiometrische Faktor sagt dir:
Wie viele Teilchen (oder mol) von Stoff B reagieren mit 1 mol von Stoff A.
(kann auch reaktant zu reaktant sein) |
Wie kann man das prüfen | - Gesamtmasse der Reaktanten = Gesamtmasse der Produkte!
- Probe: g der Produkte addieren = g der Reaktanten? |
Mengentabelle | Anfangs g Reaktant Produkt
Anfangs mol
Veränderung g
Finale mol
Finale g |
Theoretische Ausbeute berechnen | 1) Chemische Gleichung aufstellen
2) In Mol umwandeln
3) Konvertieren (Mol von Reaktant zu Mol Produkt) → Stöchiometrischer Faktor
4) Mol Produkt in Masse g umwandeln |
Wie viel g wird produziert? | 1) Mengentabelle aufstellen
2) Mol in g umrechnen |
Prozentuale Ausbeute | 1) = Vergleich zwischen theoretischer und tatsächlicher Ausbeute
2) Tatsächliche A x100/ theoretische A |
Begrenzende Reaktanten | - nicht genug von einem Reaktanten, um den anderen vollständig
aufzubrauchen→ nur begrenzt Produkt bildbar
- Wenn von einem Reaktanten etwas übrigbleibt, ist der andere begrenzend! |
Begrenzender Reaktant BR berechnen | 1) Theoretisches Mol Verhältnis aufstellen
2Al + 3 Cl2 → Al2Cl6. mol Cl2 : mol Al = 3:2
2) Mol jedes Reaktanten berechnen
3) Molverhältnis berechnen & mit theoretischem Verhältnis vergleichen
- mol Cl2 : mol Al > 3:2 (z.B. 4:2)→ zu wenig Al um Cl2 aufzubrauchen = Al begrenzend
- mol Cl2 : mol Al < 3:2 (z.B. 1:2)→ zu wenig Cl2 um Al aufzubrauchen = Cl2 begrenzend
Achtung: Weitere Berechnungen IMMER mit begrenzenden Reaktanten durchführen! |
Erwartete Masse vom Produkt berechnen | 1) Mol BR x (Verhältnis Produkt : BR) mol Cl2 x (1mol Al2Cl6 /3mol Cl2 ) = mol Al2Cl6
2) mol in g umwandeln |
Wie viel Reaktant bleibt übrig? | 1) Erforderlicher R durch Verhältnis berechnen
mol BR x (Verhältnis Reaktant : BR) mol Cl2 x (2mol Al /3mol Cl2 ) = erforderliche mol Al
2) Überschüssiger Reaktant = R verfügbar – R erforderlich |
Volumen des Produkts | 1) mol Produkt x (1,00L / Konzentration in mol) |
Verbrennungsprozess | Bei der Verbrennung reagiert eine Probe immer mit Sauerstoff (O₂).
- Wasserstoff (H) aus der Probe reagiert mit O₂ → es entsteht Wasser (H₂O)
- Kohlenstoff (C) aus der Probe reagiert mit O₂ → es entsteht Kohlenstoffdioxid (CO₂)
Misst man, wie viel H₂O und CO₂ entsteht, kann man daraus berechnen, wie viele H- und C-Atome in der Probe waren.
-> So bestimmt man das Verhältnis von Kohlenstoff zu Wasserstoff (C : H). |
Empirische Formel ermitteln | Ges. CxHx (g der Reaktanten & Produkte muss gegeben sein)
-> Verbrennung mit O2, dadurch entstehen H2O & CO2 → alle C & H Atome stammen aus CxHx (CxHx + O2 → H2O + CO2)
1) mol C = mol CO2
mol H = 2x mol H2O (In H2O sind 2 H Atome)
2) Verhältnis von mol H : mol C
3) Nur ganze Zahlen! Bei 0,33 & 0,66 → x3 ; 0,25 & 0,75→ x4 ; 0,5 → x2 |
Lösungsmittel | Komponente, deren physikalischer Zustand beibehalten wird |
Gelöster Stoff | andere Komponente einer Lösung, stoff wird im Lösungsmittel gelöst |
Stoffmengenkonzentration | C = Molarität: = gelöste Stoffmenge (mol) / Volumen der Lösung (L)
Wenn 1,00L Wasser genutzt, um eine 1,00L Lösung herzustellen, bleibt Wasser übrig |
Herstellen einer Lösung | abgewogenen Feststoff in bestimmten Menge Lösungsmittel auflösen |
Verdünnen | weniger konzentrierte Lösung, mehr Lösungsmittel dazugeben |
Molarität berechnen | 1) mol berechnen
2) Molarität C= mol/L (gelöste Stoffmenge n/Volumen der Lösung V)
3) Nur ganze Zahlen! Bei 0,33 & 0,66 → x3 ; 0,25 & 0,75→ x4 ; 0,5 → x2 |
Welche Masse wird benötigt, um eine bestimmte Lösung herzustellen? | 1) n = C x V (Stoffmenge mol = Molarität mol/L x Volumen L)
2) mol in g umrechnen |
Verdünnen: Wie viel Wasser hinzufügen? | Mol in originaler Lösung = Mol in verdünnter Lösung
1) M x V = mol/L x L = mol NaOH in (verdünnter) Lösung
2) Volumen der verdünnten Lösung = mol NaOH x 1L/gewünschte mol
3) Hinzugefügtes Wasser = Volumen der Lösung – Anfangsvolumen (L)
Verkürzung: CAnfang x VAnfang = CEnde x VEnde |
pH | - Weg den Säuregehalt auszudrücken, Konzentration von H3O+ in einer Lösung
Sauer <7 Neutral = 7 Basisch >7
- pH niedrig → hohe H3O+ Konzentration
- pH hoch→ niedrige H3O+ Konzentration |
Mit pH rechnen | pH= - log (H3O+)
(H3O+) = 10^-pH |
Säure-Basen-Titration | - Bei der Titration gibt man eine Lösung zur anderen (z. B. Base zur Säure).
- Säure und Base reagieren miteinander.
- Ein Indikator zeigt an, wann die stöchiometrische Reaktion erreicht ist (Farbumschlag).
Ionengleichung (net ionic equation): OH- + H3O+ = 2 H2O |
Äquivalenzpunkt bei Säure-Basen-Titration | - Stoffmenge H₃O⁺ = Stoffmenge OH⁻
- Säure und Base haben sich genau vollständig neutralisiert
- Die Lösung ist im Gleichgewicht |
Lösung standardisieren | - Standardisieren bedeutet, die genaue Konzentration einer Lösung zu bestimmen.
- Man reagiert die Lösung mit einer Referenzsubstanz (Standard), deren Menge genau bekannt ist.
- Aus der Reaktion berechnet man dann die exakte Konzentration der Lösung.
1) Stoffmenge (mol) berechnen
2) Benötigte Menge der Säure/Base mit dem stöchiometrischen Faktor bestimmen
3) Konzentration berechnen: C = (mol/L)
4) Gewichtsprozent (Massenprozent): Statt der Konzentration die Masse der Säure/Base berechnen. und dann Prozent
Gewichtsprozent = g Säure oder Base/g Gesamtlösung x 100
👉 Konzentration → mol/L,
👉 Gewichtsprozent → Masseanteil in % |
Spektrophotometrie | durch Menge des absorbierten Lichts kann die Konzentration eines Stoffes in einer Lösung bestimmt werden |
Lambert-Beer-Gesetz | - beschreibt den Zusammenhang zwischen absorbierten Lichtmenge und der Weglänge und Konzentration gelöster Stoffe
- Absorptionsgrad A = Absorptionskoeffizient e x Weglänge l x Konzentration c
- Unbekannte Konzentration kann bestimmt werden, wenn A gemessen wird |
beim dividieren gilt immer: | was will ich berechnen (oben) durch was habe ich (unten) |