3) Aggressionstheorien
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Biologische Ansätze
Aggression als Instinkt zur Arterhaltung:
- Lorenz (1974): Aggression ist spontane innere Bereitschaft zum Kampf
- aggressive Impulse kommen beim Übertreten einer Schwelle zum Ausdruck --> Dampfkesselmodell
- auch Freud (1920, 1923) sieht Aggression als Trieb
- Aggression als Produkt der genetischen Ausstattung, aber in Zusammenwirkung mit Umweltfaktoren
- Aggression als Produkt des Hormonhaushalts, insbes. Testosteron und Cortisol, aber in Abhängigkeit sozialer Einflussfaktoren
| Term | Definition |
|---|---|
Biologische Ansätze | Aggression als Instinkt zur Arterhaltung:
- Lorenz (1974): Aggression ist spontane innere Bereitschaft zum Kampf
- aggressive Impulse kommen beim Übertreten einer Schwelle zum Ausdruck --> Dampfkesselmodell
- auch Freud (1920, 1923) sieht Aggression als Trieb
- Aggression als Produkt der genetischen Ausstattung, aber in Zusammenwirkung mit Umweltfaktoren
- Aggression als Produkt des Hormonhaushalts, insbes. Testosteron und Cortisol, aber in Abhängigkeit sozialer Einflussfaktoren |
Pyschologische-Aggressionstheorien:
1) Frustrations-Aggressionshypothese | 2 Grundannahmen:
1) Auf Frustration folgt Aggression; einer Aggression muss immer Frustration vorausgegangen sein
2) Vermeidung von Schmerz und Suche nach Befriedigung als basale Mechanismen psychischen Geschehens; wenn nicht möglich --> Frustration
- ABER: Aggression und Frustration kein zwingend kausaler Zusammenhang.
- heute: Frustration erhöht die Wahrscheinlichkeit für aggressives Verhalten, wenn ein negativer Affekt als Bindeglied zwischen Frustration und Aggression vorhanden ist (+personale und situative Faktoren)
- beobachtpare Phänomene im Zusammenhang mit der Hypothese:
- Aggressionsverschiebung
- Erregungsübertragung |
Pyschologische Aggressionstheorien:
2) Kognitiver Neo-Assoziationismus | -averse Stimuli --> unspezifische negative Gefühle --> Kampf oder Flucht
- Ärger oder Furcht erst rudimentär --> später spezifisch und verfestigt |
Psychologische Aggressionstheorien:
3) Lerntheorie | - Beobachten von Aggression und Gewalt fördert aggressives Verhalten
- Modelllernen (Bandura, 1979): Sehen - Merken - Üben - Ausführen (bei entsprechender Motivation) |
Personale Bedingungen für aggressives Verhalten | - Aggressivität als Trait
- Feindseliger Attributionsstil
- Geschlechtsunterschiede allerdings nicht auf allen Dimensionen |
Situative Bedingungen für aggressives Verhalten | - Alkohol
- Hohe Temperatur |