Kapitel 3 Strukturelle Entscheidungen

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Standortfaktoren in Anlehnung an die Wertschöpfungskette
1. Absatzorientiert (wo sind meine Kunden) 2. Produktionsorierntiert (wo kann ich an besten herstellen) 3. Beschaffungsorientiert (wo bekomm ich meine Rohstoffe her?)

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TermDefinition
Standortfaktoren in Anlehnung an die Wertschöpfungskette
1. Absatzorientiert (wo sind meine Kunden) 2. Produktionsorierntiert (wo kann ich an besten herstellen) 3. Beschaffungsorientiert (wo bekomm ich meine Rohstoffe her?)
Absatzorientierte Standorte
Wo sind meine Kunden? -Unternehmen ziehen dahin, wo Produkte am besten verkauft werden - gute Verkehrsanbindung - Konkurrenzsituation - Staatliche Subventionen (Staat gibt Geld um zu helfen) -Steuerbelastung (nimmt Geld um sich zu finanzieren)
Produktionsorientierte Standorte
- Unternehmen zieht dahin, wo am Günstigsten, einfachsten produziert werden kann. -Verfügbarkeit, Lage, Preis Immobilien - Technologische und geologische Anbindungen - Passende Mitarbeiter die Qualifiziert sind - gute Infrastruktur
Beschaffungsorientierte Standortfaktoren
Unternehmen zieht dort hin, wo es seine Rohstoffe und Bauteile einkauft. - kurze Wege, wenn Rohstoffe und Bauteile schwer zu transportieren sind (spart Transport kosten) - Energie und Wasserversorgung (günstige Energie,Strom,Gas)
Rechtsformen Firma Fa.
Rechtsformen im Überblick Auswahlkriterien der Rechtsformwahl 6 Stück
1. Leistung und Kontrolle (Geschäftsführung)= wer darf Entscheidungen treffen 2.Haftungsumfang = Haftet Eigentümer unbeschränkt mit Privatvermögen? 3.Gewinn und Verlust= wie wird Erfolg/ Misserfolg aufgeteilt? 4. Finanzierungsmöglichkeiten= wie kommt unternehmen an neues Geld? (AG- Aktien oder Einzelunternehmen Kredit)
Einzelunternehmen
Ein Gesellschafter Leitung und Kontrolle= der Inhaber alleine Haftungsumfang= privat Vermögen Gewinn Verlust= Inhaber Finanzierung= Fremdkapital Kredite Publizität= nur bei Großunternehmen Mitbestimmung der Mitarbeiter= keine Steuerbelastung= Persönliche Einkommensteuer
Personengesellschaft GbR
Mindestens zwei Gesellschafter Leitung und Kontrolle = alle Gesellschafter Haftung= Alle Gesellschafter mit privat Vermögen Gewinn Verlust= Gesellschafter alle das selbe nach Vertrag Finanzierung= Eigenkapital, Aufnahme Gesellschafter, Fremdkapital Kredit Publizität= nur Großunternehmen Mitbestimmung der Mitarbeiter= keine Steuerbelastung= Persönliche Einkommensteuer
OHG
offene Handelsgesellschaft Mindestens 2 Gesellschafter Alle Gemeinschaften haben Leitung Haftung= Alle mit Privatvermögen Gewinn Verlust= alle gleich Finanzierung= Eigenkapital, Aufnahme von Gesellschafter Publizität= nur bei Großunternehmen Steuerbelastung= Persönliche Einkommensteuer
KG
Kommanditgesellschaft Mindestens 2 Gesellschafter (Komplementär und Kommanditist) Leitung und Kontrolle= Komplementär vollhafter leitet unternehmen Kommanditist teilhafter bringt nur Kapital ein Haftung= Komplementär haftet mit privat Vermögen Kommanditist verliert nur das was er an Kpital eingebracht hat Gewinn Verlust= Gesellschaftsvertrag sonst Hälfte Finanzierung= Aufnahme von Gesellschafter (Kommanditist)
GmbH
Gesellschaft mit Beschränkter Haftung Mindestens 1 Gesellschafter Leitung = Geschäftsführung Haftung = GmbH haftet Gewinn Verlust = GmbH (vertag) Finanzierung= neue Gesellschafter ode Kredit Publizität= Zwingend Mitbestimmung der Mitarbeiter= ja Steuerbelastung= Gewerbesteuer und Einkommensteuer
AG
Aktien Gesellschaft Mindestens 1 ein Aktionär und ein Aufsichtsrat Leitung = Vorstand Haftung = Keine Haftung Gewinn Verlust = Nach Anteil Finanzierung= mehr Aktien mehr die investieren Fremdkapital Kredite Publizität= zwingend Mitbestimmung= ja Steuerbelastung= Gewerbesteuer und Einkommensteuer
Grundstruktur einer GmbH
1. Aufsichtsrat ab 500 Mitarbeitern (Mitarbeiter dürfen teilweise wählen) 2. Geschäftsführung= Leitet das Geschäft hört auf Gesellschafter 3. Gesellschafterversammlung bestimmt und wählt Geschäftsführung und kontrolliert sie Wählt auch teilweise den Aufsichtsrat
Grundstruktur einer AG
bei 500 Mitarbeitern wählen sie teilweise den Aufsichtsrat 1. Aktionäre (Geldgeber) = alle die Aktien kaufen sind Mini Teilhaber der Firma Einmal im Jahr treffen sich alle und Dinge abstimmen - dürfen Aufsichtsrat wählen 2. der Aufsichtsrat= Stellen Leute im Vorstand ein können auch feuern und kontrollieren
Unternehmensgesellschaft UG Haftungsunbeschänkt
1. Mini GmbH oder 1 Euro GmbH 2. Startkapital = 1 Euro 3. Gewinn- Regel= 25% müssen gespart werden (Rückgewinnlage) nur 75% dürfen an Eigentümer Ziel= wenn 25.000 Euro gespart wurden Umwandlung in GmbH UG ist zwingend im Namen vorgegeben
GmbH & CO. KG
1.KG ist eine Personengesellschaft mit GmbH versuchen zu Tricksen um Schulden nicht mit privat Vermögen zu zahlen 2. Kommanditist ist nur Geldgeber haftet nicht 3. Komplementär GmbH ist Juristische Person haftet mit gesellschaftsvermögen 4.Geschäftsführer der GmbH leitet auch KG
Eingetragene Genossenschaft e.G
zusammenschluss von Unternehmen Zb wenn 4 Schreiner Holz brauchen, tuen sie sich mit anderen Schreinern zusammen um zusammen zu bestellen somit ist es günstiger Gründung= min 3 Rechtliche form= Juristische Person
Organisation
1. Organisation (dauerhafte feste Struktur) 2. Disposition (einmalig, keine Struktur) 3. Improvisation ( vorübergehende Struktur, nicht für immer)
Grundbegriffe der Organisation
Aufbauorganisation
Strukturierungsalternative Wie Abteilungen gebildet werden
1. Funktionalorientiert (Absatz, Produkt,Beschaffung) 2. Objektorientiert (Gliederung nach Produkten) 3. Regionalorientiert (geografisch räume) 4. Kundenorientiert (nach Zielgruppen) 5. projektorientiert (Baustelle 1 Baustelle 2)