FaGe Grundlagen Glossar

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a-, ab-
ohne, weg, ab

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TermDefinition
a-, ab-
ohne, weg, ab
Abdomen
Bauch, Unterleib
Abszess
abgegrenzte Eiteransammlung in einem Hohlraum, der durch Einschmelzung von Gewebe entstanden ist
adaptiv
sich anpassend, anpassungsfähig
Adipositas
Fettsucht, starkes Übergewicht
Adhärenz
Therapietreue bei gemeinsam (Patient, Arzt) getroffenen Verabredungen
auditiv
akustisch, das Gehör/den Hörsinn betreffend
adult
erwachsen, im Erwachsenenalter auftretend
aerob
mit Sauerstoff, Sauerstoff benötigend
Affekt; Affektivität
Gefühl; Stimmungs-, Gefühlslage
afferent
zum Zentrum hinführend
Aphasie
zentrale Sprachstörung nach abgeschlossener Sprachentwicklung
Akinese
hochgradige Bewegungsarmut/Bewegungslosigkeit
akut
schnell auftretend, heftig
-algesie
Schmerz, -empfindlichkeit
Allergen
Allergie hervorrufendes Antigen
Allergie
erworbene Überempfindlichkeit gegen körperfremde, an sich harmlose Substanzen
ambulant
ohne Krankenhausaufenthalt
Aminosäure
Grundmolekül der Eiweiße
Amnesie
Erinnerungslücke, Symptom bei Erkrankungen des Gehirns
Amputation
Abtrennung eines Körperteils
anaerob
ohne Sauerstoff (auskommend)
anal
den Anus (Darmausgang) betreffend
Analgetikum
Schmerzmittel
Anämie
„Blutarmut“, Mangel an Hämoglobin (roter Blutfarbstoff), meist einhergehend mit zu wenigen Erythrozyten (roten Blutkörperchen)
Anamnese
Kranken(vor)geschichte, systematische Befragung zur Vorgeschichte einer Erkrankung
Anaphylaxie
schwere, den ganzen Körper betreffende allergische Reaktion
anatomisch
den Bau des menschlichen Körpers betreffend
Angina
Engegefühl, Beklemmung; z.B. Angina tonsillaris = Mandelentzündung
Angiografie
(Kontrastmittel-)Gefäßdarstellung
Anorexie
Appetitlosigkeit, Inappetenz
anterior
(nach) vorne, vorderer
anti-
gegen, dagegen, entgegen, nicht
Antibiogramm
Ergebnis der Empfindlichkeitsprüfung von Bakterien auf Antibiotika
Antibiotikum
Medikament gegen bakterielle Infektionen
Antigen
jedes Molekül, das vom Immunsystem über dessen Rezeptoren erkannt wird
Antihypertensivum
blutdrucksenkendes Medikament
Antikoagulans
Gerinnungshemmer
Antikörper
vom Abwehrsystem als Antwort auf ein Antigen produzierter, strukturell passender Abwehrstoff (Eiweiß), Immunglobulin
Antimykotikum
Medikament gegen pilzbedingte Infektionen
Antitussivum
Hustenstiller
antiphlogistisch
entzündungshemmend
antipyretisch
fiebersenkend
Antisepsis
Reduzierung, Vernichtung von Keimen (z.B. auf der Haut), damit von ihnen keine Infektionsgefahr mehr ausgeht
Antiseptikum, Mehrzahl: Antiseptika
chemische Substanz mit antimikrobieller (gegen Mikroorganismen) Wirkung
Anurie
(fast) fehlende Urinausscheidung
Aorta
Hauptschlagader/größte Arterie des Körpers
Aphasie
erworbene Sprachstörung (Sprache, Sprachverständnis) infolge einer Hirnschädigung
Apnoe
Atemstillstand
Apolex
apoplektischer Insult, Schlaganfall = Symptomkomplex aufgrund Durchblutungsstörung einer Gehirnarterie
Applikation; applizieren
Anwendung, Gebrauch, z.B. von Arzneimitteln; anwenden
arrhythmisch
unregelmäßig
Arterie
vom Herzen wegführendes Blutgefäß
Arteriosklerose
i.d.R. Bezeichnung für Arterienerkrankungen mit Gefäßwandveränderungen (z.B. Fetteinlagerung) und Gefäßverengung/-verschluss, „Gefäßverkalkung“
Arthritis
Gelenkentzündung
Arthrose
degenerative Gelenkerkrankung, „Gelenkverschleiß“
Asepsis
Keimfreiheit
Aspiration
Eindringen von festem Material (z.B. Nahrung) oder Flüssigkeit in die unteren Atemwege; silent aspiration = stille Aspiration, da kein Husten
Assessment
in Medizin/Pflege systematische Einschätzung eines Zustands/Gesundheitsproblems mithilfe spezieller Instrumente, z.B. Fragebögen, Skalen
asymptomatisch
ohne Beschwerden
Asystolie
Pulslosigkeit, Herzstillstand
Aszitis
Flüssigkeit in der Bauchhöhle
Atelektase
unvollständig/nicht belüftete und (tw.) kollabierte Alveolen
Ätiologie
(Lehre von der) Ursache einer Erkrankung
auditiv
das Hören/den Gehörsinn betreffend
Auskultation
Abhören des Körpers, typischerweise mit dem Stethoskop
auto-
selbst-, eigen-
autonom
selbstständig, unabhängig
Bakterium
Einzeller ohne Zellkern
benigne
gutartig
bi-
zwei-, mit zwei, zweifach, doppelt
Biografie
Lebensgeschichte eines Menschen
Biopsie
Entnahme einer Gewebeprobe aus dem lebenden Körper mit nachfolgender Untersuchung des Gewebes
Blutgasanalyse
Bestimmung des Partial-(Teil-)drucks von Sauerstoff und Kohlendioxid, des pH-Werts und weiterer Werte im Blut
Body-Mass-Index
Maß für die Gewichtsbeurteilung, setzt Körpergröße und -gewicht zueinander in Beziehung
brady-
verlangsamt, (zu) langsam
Bradykardie
verlangsamte Herzfrequenz, verminderte Pulsfrequenz
Bradypnoe
verlangsamte Atmung, verminderte Atemfrequenz
Bronchodilatator
Medikament, das die Bronchien erweitert
Bronchoskopie
Spiegelung/Endoskopie der unteren Atemwege
bukkal
Arzneimittelgabe in die Wangentasche
Burnout-Syndrom
„ausgebrannt sein“, Begriff für körperliche, geistige und seelische Erschöpfung
Case Management
Fallmanagement; sektorenübergreifende Arbeitsmethode bei Patienten mit hohem Unterstützungsbedarf
Cave
Vorsicht! Achtung!
Charge
bestimmte Menge an Produkten, Arzneimitteln, die in einem definierten Produktionsprozess hergestellt und mit einer Nummer kenntlich gemacht wird
Chemotherapie
heute i.d.R. gleichbedeutend mit der Behandlung (von Krebserkrankungen) mit Zytostatika
chronisch
sich langsam entwickelnd, lang dauernd
Computertomografie (CT)
computergestütztes radiologisches Verfahren zur Erstellung von zwei- oder dreidimensionalen Schnittbildern des Körpers
Coolout-Syndrom
„auskühlen“, sich distanzieren, um in Konflikt zwischen eigenem Anspruch und Realität handlungsfähig zu bleiben
COPD
chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, am häufigsten durch Rauchen verursacht
Coping
Bewältigung, engl. to cope = bewältigen, überwinden
Débridement
Wundreinigung, Entfernung von Belägen, abgestorbenen Belägen durch verschiedenste Maßnahmen
Defäkation
Vorgang der Stuhlausscheidung
Defibrillation
notfallmässige Verabreichung von Gleichstromstößen über ein spezielles Gerät (Defibrillator, „Defi“) auf den Brustkorb zur Beendigung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen
degenerativ
durch Verschleiss/Abnutzung bedingt
Dehiszenz
Auseinanderklaffen, z.B. einer Wunde
Dehydratation
Flüssigkeitsmangel, Verminderung des Körperwassers
Dekompensation
Entgleisung, Unvermögen des Körpers einen krankhaften Zustand/verminderte Funktionsfähigkeit durch Gegenregulationsmechanismen auszugleichen, sodass es zu Krankheitszeichen kommt
Dekubitus
Druckschaden der Haut und darunterliegender Gewebe, „Wundliegen“, „Aufliegen“
Delir, Delirium
akuter Verwirrtheitszustand, veraltet: Durchgangssyndrom
Depression
psychische Erkrankung mit krankhaft niedergedrückter Stimmung, Interesse-, Antriebslosigkeit
Dermatitis
Entzündung der Haut
dermatologisch
die Haut/Hauterkrankungen betreffend
Desinfektion
gezielte Keimreduktion durch ein geeignetes Desinfektionsverfahren
dexter, dextra
rechts
di-
zwei-, doppel-; durch; auseinander; zwischen
Diabetes
i.d.R. kurz für Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Diagnose
Erkennen und Benennen einer Erkrankung anhand von Symptomen und Untersuchungsbefunden
Diarrhö
Durchfall; Stuhlentleerung häufiger als dreimal am Tag
Diastole
Erschlaffungsphase, im weiteren Sinne eines Hohlorgans, im engeren Sinne des Herzens
Differenzialdiagnose
(Abzugrenzende) Erkrankung mit ähnlichen Krankheitszeichen
diffus
ausgebreitet, ohne feste Grenze
Disposition
Veranlagung, Neigung, Anfälligkeit zu einer/für eine Erkrankung
distal
weiter vom Rumpfansatz der Gliedmaßen/der Körpermitte entfernt
Diurese
Harnausscheidung
dorsal
rückenwärts, am Rücken, zu Hand-/Fussrücken hin (nur an Hand bzw. Fuss)
Drainage
Ableitung von Körperflüssigkeit (nach aussen)
dys-
abweichend von der Norm, krankhaft, erschwert
Dysarthrie
Sprechstörung, Beeinträchtigung der Sprechmotorik durch Erkrankung/Schädigung von Gehirn, Nerven oder Muskeln
Dysfunktion
Funktionsstörung
dysfunktional
unerwünschtes Verhalten; unzureichende, unzweckmäßige Funktion
Dysphagie
Schluckstörung
Dyspnoe
erschwerte Atmung, Atemnot
Dyssomnie
Schlafstörung
Dysurie
erschwertes oder unangenehmes Wasserlassen
Echokardiografie (Echo)
Ultraschalluntersuchung des Herzens
efferent
vom Zentrum wegführend
Effloreszenz
„Hautblüte“, sichtbare krankhafte Hautveränderungen
Elektroenzephalografie (EEG)
Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Gehirns
Elektrokardiografie (EKG)
Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzmuskels
Elektrolyt
i.d.R. Bezeichnung für in Flüssigkeit gelöste, als Ionen vorliegende Körpermineralien, z.B. Natrium (Na+), Chlorid (Cl-)
Embolus
in ein Gefäß eingeschwemmtes körpereigenes oder -fremdes Material, welches sich im Gefäß „festsetzt“ und es (teilweise) verschließt
Embolie
teilweiser/vollständiger Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel, das an einer anderen Stelle entstanden ist
Emesis
Erbrechen
Empowerment
Selbstermächtigung, Hilfe zur Selbsthilfe
Emulsion
Gemenge aus Wasser und Fett, die sich nur durch einen Emulgator miteinander verbinden, z.B. Lotion, Creme
endo-
(nach) innen, innerhalb
endogen
im Körper selbst entstehend
endokrin
mit innerer Sekretion, d.h. Sekretabgabe ins Blut
endokrinologisch
das Hormonsystem betreffend
Endoskopie
Spiegelung, Untersuchung von Körperhöhlen/Hohlorganen mittels eines röhren- oder schlauchförmiges Instrument mit Lichtquelle (Endoskops)
enteral, entero-
den Darm betreffend
Enterostoma
künstlicher Darmausgang
Entzündung
Abwehrreaktion des Organismus
Epidemie
Erkrankungswelle, d.h. zeitlich und örtlich begrenzte massive Häufung einer Krankheit mit einheitlicher Ursache (meist einer Infektionskrankheit)
epikutan
auf der Haut
Epithel
flächige, gefässlose Gewebeart, die v.a. die Körperoberflächen bedeckt und Drüsengewebe bildet
Ergotherapie
Behandlungsform, die Menschen für sie wesentliche Handlungen und Aktivitäten v.a. durch gezielte Übungen und/oder Hilfsmittel (wieder) ermöglichen soll
Erguss
verstärkte Flüssigkeitsansammlung
Erythrozyt
rotes Blutkörperchen
essenziell
lebensnotwendig; wichtig; selbstständig, ohne erkennbare Ursache
Evidence-based Nursing (EBN)
auf Beweisen (wissenschaftlichen Erkenntnissen) basierende Pflege
exo-
(nach) aussen, ausserhalb
exogen
von aussen kommend
exokrin
mit äusserer Sekretion, d.h. Sekretabgabe an eine (innere oder äussere) Körperoberfläche
Exspiration
Ausatmung
Exsikkose
„Austrocknung“. Uneinheitlich benutzter Begriff, z.B. für die Folgen, klinischen Zeichen oder allgemein die Dehydratation oder nur die hypertone Dehydratation
Exsudat
Blutplasmaaustritt in Gewebe bei Entzündungen
fakultativ
möglich, bei Möglichkeit
Fast-Track-Chirurgie
„Schnellspur-Chirurgie“; Konzept, bei dem sowohl die prä- wie auch postoperative Phase verkürzt wird
Fatigue
krankhafte Müdigkeit/Erschöpfung auf der körperlichen, sozialen und psychischen Ebene, z.B. bei Krebserkrankung
fixieren
festhalten, befestigen
Flatulenz
rektaler Abgang von Blähungen
Fraktur
Knochenbruch
funktionell
die Funktion betreffend; ohne organische Ursache
gastral
den Magen betreffend
gastroenterologisch, gastrointestinal
den Magen-Darm-Trakt/Magen-Darm-Erkrankungen betreffend
Gastroskopie
Magenspiegelung, -endoskopie
Gen
Erbanlage, genetische Informationseinheit
generalisiertden ganzen Körper betreffend
genetisch
erblich bedingt, zur Vererbungslehre gehörend
genital
die Geschlechtsorgane betreffend
Gerogogik
Alterspädagogik, beschäftigt sich mit Lernen im Alter
Glukokortikoide
Gruppe von Nebennierenrindenhormonen
Glukose (Glucose)
Traubenzucker, Dextrose, wichtiger Einfachzucker
-grafie
Aufzeichnung, Darstellung
gustatorisch
den Geschmackssinn betreffend
Halluzinationen
Wahrnehmungsstörung, Wahrnehmen von Sinneseindrücken, die nicht da sind
Hämatemesis
Bluterbrechen
hämatologisch
das Blut/die Bluterkrankungen betreffend
Hämatom
Bluterguss
Hämaturie
zu viele rote Blutkörperchen/Blut im Urin
Hämoglobin
roter Blutfarbstoff
Hämoptyse
Husten mit blutigem Sputum
haptisch
den Tastsinn betreffend, meint eher das aktive tastende Erkunden
hemi-
halb-, halbseitig
Hemiparese
unvollständige Lähmung einer Körperhälfte
Hemiplegie
vollständige Lähmung einer Körperhälfte
histologisch
die Gewebelehre betreffend, feingeweblich
hormonal
das innersekretorische System betreffend
human
menschlich, den Menschen betreffend
Hygiene
Lehre von der Verhütung von Krankheiten und der Erhaltung der Gesundheit
hyp-
(zu) niedrig, unter
Hypakusis
Schwerhörigkeit
hyper-
(zu) hoch, übermäßig
Hyperglykämie
zu hoher Blutzucker
Hypergranulation
Gewebeneubildung, überschießende Gewebebildung, „wildes Fleisch“
Hyperhydratation
Erhöhung des Körperwassers
Hyperhidrosis
gesteigertes Schwitzen
Hyperthermie
Überwärmung (kein Fieber), weil der Körper keine Wärme abgeben kann
Hyperthyreose
Schilddrüsenüberfunktion
Hypertonie
zu hoher Druck, erhöhte Spannung. Meist zu hoher Blutdruck, zu hohe Muskelgrundspannung
Hyperventilation
über den Bedarf gesteigerte Lungenbelüftung
Hypervolämie
zu viel Flüssigkeit in den Blutgefäßen
hypo-
(zu) niedrig, unter
Hypoglykämie
zu niedriger Blutzucker
Hypothalamus
lebenswichtiger Abschnitt des Zwischenhirns, Regulationszentrum für vegetative Vorgänge und Hormonhaushalt
Hypotonie
zu niedriger Druck, zu niedrige Spannung. Meist zu niedriger Blutdruck, zu niedrige Muskelgrundspannung
Hypovolämie
Flüssigkeitsmangel in den Blutgefäßen
Hypoxämie
verminderter Sauerstoffgehalt des Bluts
idiopathisch
selbstständig, primär, ohne fassbare Ursache
Immunität
erworbene Unempfänglichkeit gegen Krankheitserreger oder deren Toxine
immunologisch
das Abwehrsystem betreffend
Indikation
Heilanzeige; Umstand, bei dem eine Maßnahme, Arzneimittel angezeigt ist
infantil
kindlich, im Kindesalter auftretend
Infarkt
Gewebeuntergang infolge Sauerstoffmangels bei Durchblutungsstörung
Infektion
Übertragung, Haften, Eindringen und anschließende Vermehrung von Erregern (z.B. Bakterien, Viren) in einem Organismus
Infektionskrankheit
Kranksein, typische Symptome als Folge einer Infektion
infektiös
erregerbedingt. Oft, aber nicht korrekt auch: ansteckend
infra-
unter, unterhalb
Inhalation
Einatmen von Flüssigkeiten oder Gasen, Form der Medikamentenapplikation
injizieren, Injektion
(eine Flüssigkeit in den Körper) einspritzen, „Spritze“
Inkontinenz
Unvermögen, Stuhl oder Harn willkürlich zurückzuhalten
Inkubationszeit
Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch einer Infektionskrankheit
Inspektion
Betrachtung mit den Augen
Inspiration
Einatmung
Insuffizienz
unzureichende Funktionstüchtigkeit
inter-
zwischen, dazwischen
Interaktion
Austausch, Wechselwirkung
intermittierend
zeitweilig, mit Unterbrechungen
Intertrigo
„Hautwolf“, Hautentzündung/Wundsein in Hautfalten
Intervention, intervenieren
Eingreifen, dazwischengehen; in der Medizin: therapeutische oder pflegerische Maßnahme
Intoxikation
Vergiftung
intra-
in, innerhalb
Intraarteriell, i.a.
in der/die Arterie
intrakutan
in der/die Haut
Intramuskulär. i.m.
in der/den Muskel
Intravenös, i.v.
in der/die Vene
Intubation
Einführen eines Tubus (spezielles Rohr) über Mund oder Nase in die Luftröhre zur Beatmung bzw. Sicherung der Atmung
invasiv
(in den Körper) eindringend, die körperliche Unversehrtheit verletzend
irreversibel
unumkehrbar, nicht rückgängig zu machen
Ischämie
unzureichende Durchblutung eines Organs, Körperteils oder Körperbereichs
-itis
meist: Entzündung
Joule
(SI-)Einheit der Energie
juvenil
jugendlich, im Jugendalter auftretend
Kachexie
bedrohliches Untergewicht, Auszehrung
Kalorie
(veraltetes) Mass für die Energie, in der Medizin insbesondere des Energiehalts von Nahrungsmitteln
Kapillare
kleinstes Gefäss, z.B. Blutkapillare
kardial
das Herz betreffend
kardiologisch
das Herz/die Herzerkrankungen betreffend
kardiovaskulär
das Herz-Kreislauf-System betreffend
Karzinom
bösartiger epithelialer Tumor (Krebserkrankung)
Katheter
starre „Röhre“ oder flexibler Schlauch, der zu Diagnostik oder Therapie in eine Körperhöhle oder einen Körperhohlraum eingeführt wird
kaudal
nur am Stamm: steisswärts, nach unten
kausal
ursächlich
Kernspintomografie, auch: Magnetresonanztomografie (MRT)
computergestütztes bildgebendes Verfahren, dass durch ein starkes Magnetfeld Schichtbilder vom Körper liefert
-kinese
Bewegung, v.a. Veränderungen der Bewegung, z.B. Bradykinese (verlangsamte Bewegungen)
Kinaesthetics, Kinästhetik
Bewegungskonzept zur Förderung von kraft- und bewegungsökonomischer Bewegung
Koloskopie
Dickdarmspiegelung, -endoskopie
Koma
tiefe, länger dauernde Bewusstlosigkeit
Kompensation
Ausgleich eines krankhaften Zustands/verminderter Funktionsfähigkeit durch Gegenregulationsmechanismen
Komplikation
unerwünschte, an sich nicht dazugehörende Verschlimmerung/Folge einer Erkrankung oder eines Eingriffs
Kompression
Ausübung von Druck
komprimieren
zusammenpressen
kon-
zusammen, mit
kongenital
angeboren
konservativ
ohne Operation; erhaltend
Konsistenz
Beschaffenheit, im Sinne von flüssig, weich oder fest
Konstitution
Summe der überwiegend genetisch bedingten, vergleichsweise stabilen Eigenschaften eines Menschen, insbesondere im Hinblick auf Belastbarkeit, Gesundheit, Krankheit
Konstriktion
Engstellung eines Hohlorgans, z.B. eines Gefäßes
Kontamination
Verunreinigung eines Gegenstands, Wunde, z.B. mit Bakterien
Kontinenz
Fähigkeit, Harn und Stuhl willkürlich zurückzuhalten
kontinuierlich
ununterbrochen, zusammenhängend
Kontraindikation
Gegenanzeige; Umstand, bei dem sich eine Maßnahme, Arzneimittel verbietet
Kontraktur
dauerhafte Verkürzung/Schrumpfung von Weichteilen mit der Folge einer eingeschränkten Gelenkbeweglichkeit oder Gelenkfehlstellung
kranial
kopfwärts, nach oben
Krise
Ausnahmezustand
kurativ
heilend, mit dem Zweck der Heilung
kutan
die Haut betreffend
Lähmung
teilweiser oder vollständiger Verlust der Muskelkraft
Laparoskopie
Spiegelung/Endoskopie der Bauchhöhle
latent
verborgen, ohne Symptome
lateral
seitlich, seitwärts (liegend)
Laxans, Laxanzien
Abführmittel
Letalität
Tödlichkeit einer Erkrankung. Zahl der an einer Krankheit Verstorbenen geteilt durch die Zahl der Erkrankten
Leukozyt
weißes Blutkörperchen
lokal, lokalisiert
örtlich begrenzt, umschrieben
Lokalanästhetikum
Medikament zur lokalen (örtlichen) Betäubung
Lokaltherapeutikum
Medikament zur lokalen (örtlichen) Anwendung auf Haut oder Schleimhaut
lymphatisch
die Lymphe/Lymphorgane betreffend
Lymphödem
durch Lymphstau bedingte Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe mit nachfolgenden Gewebeveränderungen
Magnetresonanztomografie (MRT)
computergestütztes, mit Magnetfeldern und Radiowellen (und damit ohne Strahlenbelastung) arbeitendes Verfahren zur Erstellung von zwei- oder dreidimensionalen Bildern des Körpers
makro-
(zu) groß
Makrohämaturie
sichtbares Blut im Urin
makroskopisch
in der Medizin: mit dem bloßen Auge sichtbar
maligne
bösartig
Malnutrition
teils zusammenfassende Bezeichnung für Unter- und qualitative Mangelernährung, teils Synonym zu Unterernährung
manifest
offenbar, erkennbar; Gegenteil von latent
Mazeration
Aufweichen der Epidermis durch dauerhafte Feuchtigkeit
medial
in der Mitte gelegen, mittelwärts
Mekonium
erster Stuhlgang eines Neugeborenen
metabolisch
den Stoffwechsel betreffend
Metastase
Tochtergeschwulst, Absiedelung (eines bösartigen Tumors, eines Infektionserregers bei Sepsis)
Meteorismus
Blähungen, Gasansammlung im Magen-Darm-Trakt
-metrie
Messung
mikrobiologisch
die (Lehre von den) Kleinstlebewesen betreffend
Mikroorganismus
nicht mit dem bloßen Auge sichtbares Kleinstlebewesen, z.B. Bakterium, Protozoon
mikroskopisch
in der Medizin: mithilfe eines Mikroskops sichtbar; sehr klein
Miktion
Wasserlassen, Vorgang der Urinausscheidung
Mobilisation
in der Pflege alle Maßnahmen, welche die Bewegungsfähigkeit fördern
Mobilität
Beweglichkeit, Bewegungsfähigkeit; auch: geistig-emotionale Mobilität
Monitoring
systematische Patientenüberwachung, oft unterstützt durch Geräte, z.B. Pulsoximeter, EKG-Ableitung, kontinuierliche Blutdruckmessung
mono-
einzig, einzeln, allein
Morbidität
Häufigkeit einer bestimmten Erkrankung in einer bestimmten Bevölkerung. Oft angegeben pro 100.000 Einwohner
Morbus
Krankheit (Abkürzung M.)
Mortalität
Zahl der Todesfälle in einem bestimmten Zeitraum in einer bestimmten Bevölkerung. Oft Zahl der Todesfälle pro 1.000 Einwohner und Jahr
motorisch
die Bewegung/den Bewegungsablauf betreffend; im Zusammenhang mit Nervenzellen solche Nervenzellen, die Bewegungen steuern
Motorik
Gesamtheit der bewussten, willkürlichen Bewegungen
mukoziliäre Clearance
Selbstreinigungsmechanismus der peripheren Atemwege
multi-
viel, viel-, mehrfach
multifaktoriell
durch viele (innere/genetische und äußere) Faktoren bedingt
Mutation
Erbgutveränderung; Stimmbruch (in der Pubertät)
Nahrungskarenz
Nüchternheit
Neglect-Sydrom
Wahrnehmungsstörung die Betroffenen nehmen eine Seite am Körper und/oder im Raum nicht wahr
Nekrose
Zelltod durch Zellschädigung
nephrologisch
die Nieren/Nierenerkrankungen betreffend
nerval
die Nerven betreffend, durch das Nervensystem vermittelt
neurogen
durch das Nervensystem bedingt
neurologisch
das Nervensystem /die Krankheiten des Nervensystems betreffend
Non-Touch-Prinzip
oft im Rahmen der Wundversorgung gebraucht; sterile Materialien (z.B. Kompressen) werden nur steril berührt, z.B. mit sterilem Handschuh, steriler Pinzette
nosokomial
zum Krankenhaus gehörend. Im Zusammenhang mit Infektionen solche Infektionen, die im Zusammenhang mit einer medizinischen Maßnahme erworben werden
nuklearmedizinisch
die medizinische Anwendung radioaktiver Medikamente betreffend
Nykturie
vermehrtes nächtliches Wasserlassen
obligat
regelmässig dazugehörend, unvermeidlich, unerlässlich
Obstipation
Verstopfung
Obstruktion
teilweise oder vollständige Verlegung der Lichtung eines Hohlorgans
Ödem
krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Raum zwischen den Zellen
olfaktorisch
die Nase/den Geruchssinn betreffend
oral
dem Mund betreffend, über den Mund
Orthostase
Stehen, aufrechte Körperposition
orthostatische Dysregulation
Kreislaufregulationsstörung mit Blutdruckabfall, insbesondere beim Wechsel vom Liegen zum Stehen
Ösophagogastroduodenoskopie/ÖGD
Spiegelung/Endoskopie von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm
olfaktorisch
den Geruchssinn betreffend
Oligurie
krankhaft erniedrigte Urinmenge
onkologisch
Krebserkrankungen betreffend
Obstipation
Verstopfung, weniger als drei Stuhlausscheidungen pro Woche
oral
den Mund betreffend, durch den Mund
orthopädisch
die Erkrankungen des Bewegungsapparats betreffend
Orthopnoe
schwerste Form der Atemnot
Osteoporose
„Knochenschwund“, Verminderung der Knochenmasse und -architektur
Oxygenierung
Sauerstoffbildung an Hämoglobin, Sauerstoffsättigung im Blut
palliativ
die Beschwerden lindernd, auf Beschwerdelinderung ausgerichtet, eine Heilung wird nicht angestrebt
Palpation
Abtasten, Tastuntersuchung
Pandemie
sich über mehrere Kontinente ausbreitende Epidemie
para; Paravasat
entlang, neben; Arzneimittel/Infusion, das/die versehentlich außerhalb das Blutgefäßes verabreicht wurde
parenteral
unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts
Parese
unvollständige Lähmung/Kraftminderung, oft als „Schwäche“ bezeichnet
Parotitis
Ohrspeicheldrüsenentzündung
partial
teilweise
-pathie
Krankheit; Heilmethode; Gefühl
pathogen
krankheitsverursachend
Pathogenese
Krankheitsentstehung und -entwicklung (Weg von der Krankheitsursache bis zur Erkrankung)
Pathologie
Lehre von den Krankheiten
pathologisch
die Lehre von den Krankheiten betreffend; krankhaft
Pathophysiologie
Lehre von den krankhaften Vorgängen und Funktionsstörungen im Körper
peri-
um ... herum, in der Nähe
perioperativ
um die Operation herum, also vor, während und nach der Operation
peripher
in den äußeren Körperzonen, weg vom Körperzentrum; beim Nervensystem: außerhalb von Gehirn und Rückenmark
Perkussion
Beklopfen, Klopfuntersuchung
perkutan
durch die Haut hindurch
Physiologie
Lehre von den normalen Vorgängen im Körper
physiologisch
die Lehre von den normalen Lebensvorgängen betreffend; normal, beim gesunden Menschen auftretend
Physiotherapie
meist Oberbegriff für (aktive und passive) Bewegungstherapie und physikalische Therapie
plantar
die Fußsohle betreffend
Pneumonie
Lungenentzündung
Pollakisurie
häufiger Harndrang mit immer nur kleinen Urinmengen beim Wasserlassen
poly-
viel, viel-, zahlreich
Polyurie
krankhaft erhöhte Urinmenge
post-
hinter, nach, nachher
posterior
nach hinten, hinterer
potentiell, potenziell
möglicherweise
prae-, prä-
vor, vorher
Prävention; präventiv
Vorbeugung; vorbeugend, verhütend
Presbyakusis
Altersschwerhörigkeit
primär
erstrangig, ursprünglich, ohne andere Ursachen
Primary Nursing
Bezugspflege, Bezugspersonenpflege, primäre Pflege
Prognose
zu erwartender Krankheitsverlauf
progredient
fortschreitend
Prophylaxe; prophylaktisch
Vorbeugende medizinische/pflegerische Maßnahme; (einer Erkrankung) vorbeugend
Protein
Eiweiss
proximal
auf den Rumpfansatz der Gliedmaßen/der Körpermitte zu
Pruritus
Jucken, Juckempfindung
psychisch
die Seele betreffend
psychogen
seelisch bedingt, ohne körperliche Ursache
Psychose
schwere psychische Erkrankung mit gestörtem Bezug zur Realität und oft auch zur eigenen Person
Psychomotorik
durch die Psyche geprägte Bewegungen
pulmonal
die Lunge betreffend
Pulsoximetrie
nichtinvasive Messung der Sauerstoffsättigung im Blut
Punktion
Einstechen mit spezieller Nadel in Gefäße, Körperhöhlen, Organe
re-
zurück, wieder, entgegengerichtet
Reanimation
Wiederbelebung
Reflex
unwillkürliche, rasche Antwort des Körpers auf einen Reiz
Reflux
Rückfluss, z.B. vom Magensaft in die Speiseröhre
Regeneration
Erholung, Erneuerung
regionär, regional
auf eine Körperregion bezogen
Rehabilitation
Wiederherstellung der Fähigkeiten eines Erkrankten/Verletzten
rektal
den Mastdarm betreffend
Rektoskopie
Mastdarmspiegelung, endoskopie
renal
die Nieren betreffend
Resilienz
psychische „Widerstandsfähigkeit“
Resistenz
Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen
respiratorisch
die Atmung betreffend
retrograd
rückläufig (zeitlich oder örtlich); entgegen der normalen Flussrichtung; rückwirkend
reversibel
umkehrbar
Rezidiv, rezidivierend
Rückfall, immer wiederkehrend
Salutogenese
Konzept, das fragt, wie Menschen auch unter erheblichen Belastungen gesund bleiben
Sarkopenie
fortschreitender Verlust von Skelettmuskelmasse
Screening
Reihenuntersuchung, d.h. systematische Untersuchung Beschwerdefreier auf eine Erkrankung
Sedativum
Beruhigungsmittel
Sekretion
Substanzabgabe durch Drüsen/-zellen
sekundär
an zweiter Stelle, nachfolgend, als Folge einer (anderen) Erkrankung
semi-
halb, teilweise
Sensibilität
alle Wahrnehmungen, die nicht von spezialisierten Sinnesorganen kommen, Fühlen
Sensitivität
richtig-positiv-Rate eines Tests. Fähigkeit eines Tests, ein bestimmtes Merkmal/eine bestimmte Erkrankung zu erkennen. Zahl der positiven = auffälligen Testbefunde geteilt durch die Gesamtzahl der Merkmalsträger/Erkrankten
sensorisch
die Sinne/Wahrnehmung betreffend
serös
wässrig, serumähnlich; die dünnen, glatten Häute betreffend, welche u.a. die Bauchorgane überziehen
Shared Decision Making
geteilte Entscheidungsfindung, z.B. zwischen Patient und Pflegefachperson
sinister, sinistra
links
Szintigrafie
Bildgebung, nachdem vorher eine spezifische radioaktive Substanz verabreicht wurde, die sich in entsprechendem/n Organ/en anreichert
somatisch
körperlich
Sonografie
Ultraschalluntersuchung
Soor, Candidose
Haut-, Schleimhautinfektion mit Hefepilzen (Candida)
Sozialisation
Hereinwachsen in die Gesellschaft und Verinnerlichung von Normen
Sputum
Auswurf, ausgehustetes Bronchialsekret
stationär
gleich/unverändert bleibend; mit Krankenhausaufenthalt
Status
Zustand, Verfassung; in der Medizin ist im Zusammenhang mit Erkrankungen i.d.R. ein besonders lang anhaltender Anfall gemeint, z.B. bei der Epilepsie (Status epilepticus)
Stenose
Verengung eines Hohlorgans
Sterilisation
keimfrei machen (Abtöten aller Mikroorganismen einschließlich ihrer Sporen); Unfruchtbarmachung (Aufhebung der Fortpflanzungsfähigkeit)
Stimulation
Anregung (von Zellen, Geweben oder Organen, aber auch psychosozial)
Singultus
Schluckauf
Stoma
künstlich geschaffene Körperöffnung, also Verbindung zwischen einem Hohlorgan (etwa Darm) und der Hautoberfläche
Stomatitis
Entzündung der Mundschleimhaut
-stomie
Schaffen einer künstlichen Körperöffnung; Veränderung im Mund
Stridor
pfeifendes oder ziehendes Atemgeräusch bei der Ein- und/oder Ausatmung
Stroke Unit
Schlaganfall-Abteilung
sub-
unter, unterhalb, niedriger
subfebril
erhöhte Temperatur (37,5 – 38,0°C), aber noch kein Fieber (ab 38,1°C)
subkutan
unter die Haut (z.B. Injektion)
sublingual
unter der Zunge
superior
oberer, oben liegend
supra
über, oberhalb
suprapubisch
oberhalb des Schambeins
Symptom
Krankheitszeichen
symptomatisch
die Symptome betreffend, auf die Symptome zielend, Symptome verursachend; bezeichnend
Syndet
syntetic detergens, künstliches Reinigungsmittel
Syndrom
zusammengehörender Symptomenkomplex
Syndrom der reaktionslosen Wachheit
früher: „Wachkoma“, Coma vigile, apallisches Syndrom; funktioneller Ausfall (von Teilen) der Großhirnfuntkionen
Synkope
kurz dauernder Bewusstseinsverlust
systemisch
den ganzen Organismus betreffend
Systole
Kontraktionsphase, im weiteren Sinne eines Hohlorgans, im engeren Sinne des Herzens
Szintigrafie
mit radioaktiven Substanzen arbeitendes bildgebendes Verfahren
tachy-
beschleunigt, (zu) schnell
Tachykardie
beschleunigter Herzschlag, erhöhte Herzfrequenz
Tachypnoe
beschleunigte Atmung, erhöhte Atemfrequenz
taktil
den Tastsinn betreffend, meint eher das passive Fühlen
Therapie
Behandlung
Thorax
Brustkorb
Thromboembolieprophylaxe
alle Maßnahmen, die eine Becken- und Beinvenenthrombose vorbeugen wollen, mit der nachfolgenden Gefahr einer Lungenembolie
Thrombophlebitis
Entzündung einer oberflächlichen Vene
Thrombose
Bildung eines Gerinnsels (Thrombus) in einem Blutgefäß beim lebenden Menschen
Thrombozyt
Blutplättchen
Thrombus
Blutgerinnsel in Blutgefäß oder Herz beim Lebenden
Tinnitus
Wahrnehmung von Ohrgeräuschen ohne äußere Schallquelle
Toxin
Gift
toxisch
giftig, durch Gift bedingt
Tracheostoma
durch Tracheotomie entstandene Verbindung von außen in die Luftröhre
Tracheotomie
Luftröhrenschnitt, Eröffnung der Trachealvorderwand
trans-
(hin)durch, über
Transfer
Übergang, in der Pflege insbesondere Bewegungsübergang bei der Mobilisation; Übertragung, z.B. von chemischen Gruppen, eines Embryos aus dem Reagenzglas in die Gebärmutter; Anwendung einer erlernten Lösungsstrategie bei einer anderen Fragestellung
Transfusion
(i.v.)-Gabe von Blut oder Blutbestandteilen des Patienten selbst oder eines anderen Spenders
transkutan
durch die Haut hindurch
transurethral
durch/über die Harnröhre, z.B. über die Harnröhe eingeführter Blasenkatheter
Trauma
(körperliche oder seelische) Verletzung, Wunde
traumatisch
ein Trauma betreffend, durch ein Trauma bedingt, durch Gewalteinwirkung
Tumor
Schwellung, Geschwulst
Ulcus, Ulkus
Geschwür, d.h. tiefer Haut- oder Schleimhautdefekt
uni-
ein, einmal, einheitlich
urologisch
die harnbildenden/harnableitenden Organe und ihre Erkrankungen betreffend
Urtikaria
Nesselsucht, Rötung der Haut mit Quaddeln, Juckreiz
vaginal
die Scheide betreffend
Varikosis
Krampfadern, Krampfaderleiden
Varize
erweiterte oberflächliche Vene
vaskulär
die (Blut-)Gefäße betreffend
vegetativ
das autonome (vegetative) Nervensystem betreffend
Vene
zum Herzen hinführendes Blutgefäß
Ventilation
Lungenbelüftung
ventral
bauchwärts (nur am Rumpf), vorn
verbal
mit Worten, mithilfe von Sprache
vestibulär
das Gleichgewichtsorgan betreffend
Vigilanz
Wachsamkeit, auch: Wachheit
Virus
winzig kleiner Krankheitserreger ohne zelluläre Struktur und eigenen Stoffwechsel
viruzid
Viren inaktivierend
visuell
den Sehsinn betreffend, über das Sehen
viszeral
die Eingeweide betreffend
Vulnerabilität
Anfälligkeit, Verletzlichkeit, Empfindlichkeit
Work-Life-Balance
Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Privatleben
Xerostomie
Mundtrockenheit
zentral
zur Körpermitte hin; beim Nervensystem: in Gehirn und Rückenmark
zerebral
das Gehirn/Grosshirn betreffend
zervikal
den Hals betreffend; den Gebärmutterhals betreffend
zirkulär
kreisförmig
Zyanose
bläuliche Verfärbung der Haut und Schleimhäute infolge von Sauerstoffmangel im Blut
Zystitis
Harnblasenentzündung